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Produktinformationen "Google Shopping Professional für Shopware 6"
Produktdaten an Google — über die neue Merchant API
Google Shopping Professional für Shopware 6 überträgt Ihre Produkte und Varianten in das Google Merchant Center und macht den Zustand dieser Übertragung in der Shopware-Administration sichtbar. Mit Version 5.0.0 für Shopware 6.7 und 3.7.0 für Shopware 6.6 wurde die Anbindung vollständig auf die Google Merchant API umgestellt. Google hat die bisherige Content API zum 18. August 2026 auslaufen lassen; Anfang 2027 wird sie vollständig abgeschaltet. Wer heute einsteigt, arbeitet damit auf der Schnittstelle, die Google künftig unterstützt.
Ihre Vorteile mit Google Shopping Professional
- Auf der aktuellen Schnittstelle: Die Übertragung läuft über die Google Merchant API, nicht über die auslaufende Content API.
- Sichtbar statt blind: Der Merchant Manager zeigt, welche Produkte genehmigt, eingeschränkt, in Prüfung oder nicht genehmigt sind; Statusänderungen meldet Google direkt an den Shop.
- Ursachen statt Rätselraten: Zu jedem nicht übertragenen Produkt nennt das Plugin den Grund, etwa fehlende Google-Kategorie oder inaktives Produkt.
- Für große Kataloge gebaut: Der Feed wird in konfigurierbaren Stapeln verarbeitet, Produkte werden parallel übertragen. In unseren Tests sank ein Lauf mit rund 70.000 Produkten von geschätzt 15 auf unter zwei Stunden.
- Bestand und Sortiment aktuell: Nach Bestellabschluss werden die Bestände im Merchant Center aktualisiert; nicht mehr verkäufliche Produkte entfernt das Plugin dort auf Wunsch.
- International einsetzbar: Google-Shopping-Kategorien stehen in zahlreichen Sprachen bereit, die Zuordnung erfolgt je Verkaufskanal mit Zielland und Sprache; mehrere Merchant-Konten werden unterstützt, auch Unterkonten eines erweiterten Kontos.
Funktionen im Überblick
Anbindung über die Merchant API Die Verbindung wird über ein Google-Cloud-Projekt, einen OAuth-Client, ein Dienstkonto und eine Produktdatenquelle im Merchant Center hergestellt; ein Assistent in der Administration führt durch die Schritte. Eine Bereitschaftsprüfung meldet konkret, was noch fehlt — etwa eine nicht hinterlegte Datenquellen-ID oder ungültige Zugangsdaten.
Merchant Manager als Zentrale Unter Kataloge finden Sie Statistiken zu genehmigten und beanstandeten Produkten, die Liste der Produktprobleme mit Suche, Filtern und Sprung ins Produkt oder ins Merchant Center, die Warteschlange, die Sync-Ergebnisse einschließlich der Google-Fehlermeldung sowie die aktuellen API-Quoten. Produktstatus und Probleme kommen über Benachrichtigungen von Google; zusätzlich gleicht das Plugin alle Produkte in einem einstellbaren Intervall von 1 bis 24 Stunden ab. Am einzelnen Produkt zeigt ein Sync-Verlauf die letzten Übertragungen.
Sync-Ausschlüsse mit Begründung Eine eigene Übersicht beantwortet, warum ein Produkt nicht bei Google ankommt: kein Domain-Ziel, keine Google-Kategorie, Produkt inaktiv, per Produktstatus ausgeschlossen oder in der Warteschlange abgebrochen.
Automatische Pause Meldet Google ein Tageslimit oder ein Kontoproblem, pausiert das Plugin die Synchronisierung. Über „Jetzt zurücksetzen“ heben Sie die Pause auf.
Feed nach Ihren Regeln Sie bestimmen unter anderem, ob der Produktname um Eigenschaften ergänzt wird, welcher Kategoriepfad je Produkt als Produkttyp ausgegeben wird – SEO-Kategorie, frei gewählte Kategorie oder Freitext –, ob bei Staffelpreisen der günstigste Preis gilt und ob nicht mehr verkäufliche Produkte aus Google entfernt werden.
Mehr als 50 Attribute, auch je Variante Produktdaten lassen sich auf Artikel- und Variantenebene pflegen, darunter eigene Google-Titel und -Beschreibungen sowie Custom Labels für die Kampagnensteuerung. Vorhandene Shopware-Eigenschaften können den Google-Feldern zugeordnet werden, statt sie erneut zu erfassen.
Für wen eignet sich Google Shopping Professional?
- Shops, die auf Google Shopping werben und ihre Produktdaten aus Shopware heraus pflegen wollen
- Bestandskunden mit Version 4.x (Shopware 6.7) oder 3.6 und älter (Shopware 6.6), die noch über die Content API übertragen: Seit September 2026 schlagen Anfragen dort zeitweise fehl; nach dem Update ist eine einmalige Neueinrichtung nötig, bestehende Einstellungen bleiben erhalten
- Internationale Setups mit mehreren Verkaufskanälen, Zielländern und Merchant-Konten
- Große Kataloge, bei denen ein Feed-Lauf bislang an Speichergrenzen scheitert oder sehr lange dauert
Technische Informationen & Kompatibilität
- Kompatibilität: Shopware 6.6 und 6.7; Übertragung über die Google Merchant API ab Plugin-Version 3.7.0 (Shopware 6.6) bzw. 5.0.0 (Shopware 6.7)
- Voraussetzungen: Google-Merchant-Center-Konto sowie ein Google-Cloud-Projekt mit aktivierter Merchant API, OAuth-Client und Dienstkonto
- Einmalige Entwicklerregistrierung je Google-Cloud-Projekt erforderlich
- Für die Statusmeldungen von Google muss der Shop per HTTPS erreichbar sein; die Einrichtung erfolgt einmal je Merchant-Center-Konto
- Installation über Erweiterungen → Meine Erweiterungen in der Shopware-Administration
- Verwaltung unter Kataloge → Merchant Manager in der Shopware-Administration
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Google Shopping FAQ
Sie benötigen ein Google-Merchant-Center-Konto und ein Google-Cloud-Projekt, in dem die Merchant API aktiviert ist. Dazu kommen ein OAuth-Client, ein Dienstkonto mit Zugriff auf das Merchant Center sowie eine Produktdatenquelle, deren ID Sie im Plugin hinterlegen. Die Einrichtung führen Sie einmalig durch; unsere Dokumentation beschreibt jeden Schritt mit Screenshots. Die Anbindung läuft seit Version 5.0.0 über die Merchant API, die bei Google an die Stelle der früheren Content API tritt.
Mehr als 50 Attribute stehen zur Verfügung – von Titel und Beschreibung über Google-Produktkategorie, Größensystem, Farbe und Material bis zu Zustand, Altersgruppe, Versanddaten und Zertifizierungsangaben. Alle Felder pflegen Sie auf Artikel- wie auf Variantenebene. Für Google lassen sich eigene Titel und Beschreibungen hinterlegen, die von den Texten im Shop abweichen. Über Custom Labels kennzeichnen Sie Produkte für Ihre Kampagnensteuerung, etwa als Saisonware oder als Bestseller.
In den Domain-Zuordnungen verknüpfen Sie jeden Verkaufskanal mit einem Merchant-Konto und einer Datenquelle und legen dabei Zielland und Sprache fest. Ein Shop kann so mehrere Länder parallel bedienen. Die Google-Produktkategorien stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung; welche Sprache verwendet wird, stellen Sie in den Grundeinstellungen ein und aktualisieren die Kategorien anschließend. Ab Werk ist die englische Taxonomie von Google hinterlegt.
Dafür gibt es im Merchant Manager mehrere Ansichten. Die Sync-Ausschlüsse listen alle Produkte auf, die nicht übertragen werden, jeweils mit dem konkreten Grund – etwa fehlende Google-Kategorie, deaktivierte Übertragung oder fehlendes Domain-Ziel. Die Sync-Ergebnisse zeigen je Lauf, welche Produkte erfolgreich waren und welche Google abgelehnt hat, inklusive der Google-Fehlermeldung. Beanstandungen aus dem Merchant Center erscheinen zusätzlich unter Produktprobleme, mit Direktlink zum Produkt in Shopware oder im Merchant Center.
Produktänderungen laufen über eine Warteschlange, die in Stapeln abgearbeitet wird, statt alles auf einmal zu übertragen. Für vollständige Läufe überträgt das Plugin mehrere Produkte parallel: In unserem Test mit rund 70.000 Produkten verkürzte sich ein kompletter Durchlauf dadurch von etwa 15 Stunden auf unter zwei. Der Feed-Befehl kennt dafür die Option -c/--concurrency. Meldet Google ein Tageslimit, pausiert die Synchronisierung von selbst und läuft anschließend weiter.
Ab Version 5.0.0 läuft die Anbindung über die Merchant API. Dafür ist einmalig eine Neueinrichtung nötig: OAuth-Client anlegen, als Entwickler registrieren, Datenquelle hinterlegen und die Bereitschaftsprüfung ausführen. Ihre bestehenden Einstellungen bleiben dabei erhalten.